Flipchart
Autor

BERND

Datum

24. Juli 2020

Kann man Kreativität lernen?

Kreativität ist aus dem täglichen Arbeitsprozess nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Unternehmen setzen auf diese Fähigkeit, die dauerhaft zum Unternehmenserfolg beitragen kann und gleichzeitig auch das kollegiale Miteinander verbessern kann. Schnell findet man sich zwischen Flipcharts und Klebezetteln wieder, um möglichst schnell auf Ideen zu kommen. Immer häufiger ist der Satz zu hören „Ich bin doch nicht kreativ.“ Aber stimmt das wirklich? Wir haben uns der Frage gewidmet, ob Kreativität wirklich angeboren ist oder ob man sie auch lernen kann.

Was ist Kreativität?

Kreativität ist definiert als “die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist”.

Ist Kreativität angeboren?

Kreativität ist ein Stück weit angeboren. Jeder Mensch ist von Natur aus kreativ. Das sieht man schon daran, wie kreativ Kinder sein können, wenn es um das Erforschen und Entdecken der Umwelt oder um das Spielen geht. Kinder lassen ihrer Kreativität freien Lauf und die kindliche Neugier kennt dabei kaum Grenzen. Ob und wie weit uns diese Kreativität auch später erhalten bleibt, hängt besonders von der Umgebung, von den äußerlichen Rahmenbedingungen ab. Das heißt, jeder Mensch wird mit einer gewissen Kreativität geboren und dann kommt es darauf an, wie diese angeborene Kreativität gefördert oder gefordert wird und ob sie sich weiter entwickeln kann. Kreativität braucht genügend Raum, um sich entfalten zu können. Wer ständig ausgebremst wird, verliert die Lust und den Spaß daran, kreativ zu sein. Die Kreativität geht dann oft verloren oder sie steckt fest.

Was braucht der Mensch, um kreativ zu sein?

„Kreativität braucht vor allem Mut“, ist ein bekanntes Zitat des Malers Henri Matisse. Nur durch Mut kann Neues entstehen. Es ist wichtig, den Mut zu haben, Neues auszuprobieren und alte Muster und Denkweisen zu verlassen. Dazu gehört, auch dann durchzuhalten und zu seinen Ideen zu stehen, wenn andere darüber den Kopf schütteln. Es gibt noch mehr persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten, die eine große Rolle spielen. Dazu gehören Begabung, Motivation, Flexibilität und Neugier. Wer neugierig und wissbegierig durch die Welt geht und flexibel im Denken ist, hat oft auch die besseren Voraussetzungen, um kreativ zu sein.

Es gibt auch bestimmte Techniken die Kreativität zu fördern. Dazu gehört, vor allem für Teams hilfreich, die sogenannte Sechs-Hüte-Übung. Die Teammitglieder nehmen dabei verschiedene Sichtweisen ein und denken so um, bzw. entwickeln neue Perspektiven. Die Sichtweisen sind objektiv, subjektiv, positiv, negativ, kreativ und vermittelnd. Mit der Übung werden alte Denkmuster durchbrochen und gleichzeitig neue Richtungen vorgegeben.

Was sind die größten Kreativitätskiller?

Der größte Feind der Kreativität sind starre Regeln. Der Mensch braucht einen gewissen Freiraum, um sich entfalten zu können. Neues kann meist nur entstehen, wenn es vom Umfeld auch zugelassen wird. Wer zu sehr in eingefahrene Muster gepresst und andauernd kritisiert wird, kann nur schwer kreativ sein. Auch Stress und Zeitdruck sind Kreativitätsbremsen. Das ist auch der Grund dafür, warum die besten Einfälle oft unter der Dusche oder beim Spaziergang kommen. Dann sind wir in der Regel entspannter und lassen unsere Gedanken schweifen. Das führt zu kreativen Einfällen.

Kreativität im Arbeitsprozess und bei BERND

Kreatives Arbeiten setzt unbedingt voraus, dass sich die Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen. Als Kommunikationsagentur ist BERND sehr daran gelegen, optimale Bedingungen für sein Kreativ-Team zu schaffen. Unser Office, mit direktem Blick auf den Berliner Westhafen, bietet viel Platz und eine inspirierende Arbeitsatmosphäre. Eine gute Vorbereitung ist für kreative Ideen ebenfalls wichtig. Deshalb nehmen wir uns bei jedem Projekt viel Zeit für eine gründliche Recherche und beleuchten zunächst alles von mehreren Seiten. Kreativität muss sich entfalten können. Sie kann nur dort entstehen, wo Mitarbeitern etwas zugetraut wird. Unkonventionelle Denkweisen müssen jederzeit willkommen sein und dürfen nicht bereits im Keim erstickt werden. Jeder Denkansatz ist wichtig und sollte weitergedacht werden.

Mit „Ideen der Hauptstadt“ geht BERND bei der Ideenfindung neue, kreative Wege. Um die eine starke Idee zu finden, die am Anfang außergewöhnlicher Kommunikationsstrategien steht, bildet BERND mit den unterschiedlichsten Menschen der Hauptstadt co-kreative Teams. Das können Studenten, Taxifahrer oder Informatikprofessoren sein – je unterschiedlicher, desto besser! In interdisziplinären Gesprächsrunden werden einzigartige Ideen entwickelt, die dann professionell in ein Konzept umgesetzt werden. Das Schöne ist: Nirgendwo in Deutschland findet man so viele kreative, originelle und eigenwillige Menschen auf einem Fleck wie in Berlin! 

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Kreativität nur zum Teil angeboren ist. Sie will vor allem gefördert werden und entwickelt sich dadurch stetig weiter. Einer der wichtigsten Faktoren ist dabei die Umgebung und ein regelmäßiger Perspektivenwechsel. Dann kann die nächste Idee ja kommen und falls nicht, wir von BERND helfen gerne dabei. Übrigens, Idee und Kreation sind mit Sicherheit die wichtigste Agenturleistung der Zukunft, davon sind wir überzeugt.

Autor

BERND

Datum

24. Juli 2020